Diegos Vergangenheit liegt weitgehend im Dunkeln. Bekannt ist, dass er im Springsport eingesetzt wurde. Das bestätigen auch seine Beine, die eindeutige Spuren von Misshandlungen aufweisen, die für diesen Sport typisch sind. Irgendwann entschied Diego mit aller Klarheit, sich nicht mehr in den Dienst des Menschen zu stellen. Er konnte weder vom Boden noch vom Sattel aus gesteuert werden. Die Konsequenz war klar: Schlachtung. Sein Missfallen gegenüber jeglicher Aktivität mit dem Menschen zeigte er natürlich auch nach Aufnahme in die Stiftung (August 2004) zunächst deutlich und es brauchte lange, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Auch wird er immer kritisch bleiben und bei Unsicherheit konfrontativ auftreten. Aber wenn man ihn nimmt wie er ist, ist er ein rundum freundlicher Wonneproppen.



Oktober 2006




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